Wir über uns
Die protestantische Kirchengemeinde Robertsau ist Mitglied der Union des Eglises Protestantes d’Alsace et de Lorraine (UEPAL) und somit auch der Fédération Protestante de France (FPF). Wir teilen die Grundwerte des christiliche Glaubens so wie sie in den Bekenntnissen der Alten Kirche zum Ausdruck kommen und bekennen uns zu den folgenden sieben protestantischen Grundsätzen : Gott allein die Ehre « Soli Deo Gloria » Sie üben sich von daher in einer kritschen Wachsamkeit gegenüber jeglichem Weltbild, Partei, Ideologie oder sonstigem menschlichen Unternehmen, das Absolutheitsanspruch erhebt. Weil Gott ein Gott der Freiheit ist, der eine freie Anwort des Menschen erwartet, befürworten wir als Protestanten jene Gesellschaftsformen, die Pluralismus und Gewissenfreiheit respektieren. Christus allein « Solus Christus » Die Gnade allein / « Sola Gratia » Der Glaube allein / « Sola fide » Diese Begegnung kann ganz unerwartet im Leben eines Menschen aufbrechen. Meistens ist sie aber die Frucht eines langen Weges, der von Zweifeln und Fragen durchwachsen ist. Aber der Glaube ist Gottes bedingungsloses Geschenk an uns. Jeder Mensch ist dazu aufgerufen, dieses Geschenk in Freiheit zu empfangen. Der Glaube ist die meschliche Antwort auf die Liebeserklärung Gottes, die in Christus durch das biblische Wort an alle Meschen ergangen ist. Die Bibel allein / « Sola scriptura » Protestantische Christen erkennen als einzig gültige Autorität die Bibel an. Sie allein kann ihren Glauben nähren. In allen theologischen, ethischen und institutionellen Fragen ist sie letzte Instanz. Durch die menschlichen Zeugnisse hindurch, die sie uns überliefert, ist die Bibel Wort Gottes. Die biblischen Texte weisen die allgemeinen Prinzipien aus, aufgrund derer jeder Protestant für sich selbst und jede Kirche als Ganze, das Feld ihres Glaubens abstecken können .
« Kirche muss sich unentwegt reformieren » / « Ecclesia semper reformandna “ Die Kirchen versammeln in einem Glauben und einer Hoffnung alle, Männer und Frauen und Kinder, die sich ausdrücklich zu dem Gott Jesu Christi bekennen als demjenigen, der ihrem Leben Sinn gibt. Die kirchlichen Institutionen sind menschliche Einrichtungen: « Sie können sich täuschen », sagt Luther. Sie müssen daher immer mit Bezug auf das Evangelium einen kritisch hinterfragenden Blick auf ihre jeweilige Funktionsweise behalten. Das allgemeine Priestertum aller Gläubigen « sacerdotium universale fidelium” Das allgemeine Priestertum aller Gläubigen stellt eines der innovativsten Prinzipien der Reformation dar. Es gesteht jedem Getauften einen gleichrangigen Platz in der Kirche zu. Pastoren und Laien teilen die Kirchenführung. Die Pastoren haben keinen speziellen Status innerhalb der Kirche. Sie erfüllen eine spezielle Funktion für die Kirche, auf die sie sich durch Universitätsstudien vorbereitet haben. Im Geiste der Einheit versehen sie insbesondere den Predigtdienst und die Verwaltung der Sakramente, die Leitung der Gemeinde, in der sie ihr Amt ausüben, sowie die Begleitung, Seelsorge und theologische Fortbildung ihrer Glieder. |
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